28.03.07

IWD - Studie zur frühkindlichen Bildung

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QUASI - Heidelberger Qualitätsinitiative in Kita und Hort

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Antragsteller:
Prof. Dr. Jeanette Roos und Prof. Dr. Hermann Schöler, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Prof. Dr. Dr. Franz Resch, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Prof. Dr. Martin Klett, Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises

Dauer:
3 Jahre

Beschreibung:
Das Land Baden-Württemberg hat Anfang des Jahres 2006 den Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die Kindergärten des Landes auf den Weg gebracht. Er soll vor allem dazu dienen, die soziale, emotional-motivationale, körperliche, sprachliche und kognitive Entwicklung der Kinder angemessen und nachhaltig zu fördern und die Kinder außerdem in adäquater Weise auf die Erfordernisse der Schule vorzubereiten.
Die Umsetzung dieser Ziele soll durch das Projekt QUASI Heidelberg maßgeblich unterstützt werden. Das Projekt wurde von der Stadt Heidelberg gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern aus dem Hochschulbereich und dem Gesundheitsamt geplant. Es soll sicherstellen, dass die Kindertageseinrichtungen aller Träger in diesem unumgänglichen Prozess nicht auf sich gestellt sind. Deshalb will QUASI Heidelberg gemeinsam mit allen Trägern der Kindertagesstätten in Heidelberg unter anderem den Einsatz von Verfahren und Instrumenten für die Entwicklungsdiagnostik und die Beobachtung von Bildungsprozessen sowie die Evaluation der Arbeit in den einzelnen Einrichtungen abstimmen und vereinheitlichen. Dieser Prozess soll durch Beratung, Moderation und regelmäßige Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen unterstützt werden. Dabei werden wissenschaftliche Kriterien und verbindliche Zielvorgaben des Orientierungsplanes ebenso berücksichtigt wie trägerspezifische Charakteristika und Leitbilder.
Die Klaus Tschira Stiftung fördert vor allem die wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens.

TERMINMARKER: Dienstag 3 Juli 2007 / 20Uhr

Dienstag, 3. Juli 2007, ab 19:30 Uhr/20 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben. Der Termin wird unter Beteiligung von Bürgermeister Dr. Gerner und dem Geschäftsführer der Heidelberger Dienste, Herrn Schütte, stattfinden. (Hinweis: die Heidelberger Dienste gründen am 28.3.2007 - unter dem Schwerpunkt "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" - ein "Bündnis für Familie - Heidelberg").

GEB - Neue Termine / weitere Treffen

Der GEB aller Kitas in Heidelberg trifft sich am 14. oder 21. Mai.
Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben!

GEB - 12. März 2007 Gründungssitzung aller Kitas und Horte HD im Essighaus

Protokoll der GEB-Sitzung vom 12. März 2007 / Essighaus

Anwesend waren: Regina Wehrle (Weststadt/Gaisbergstr./ S), Günther Weber (Waldkindergarten/ F), Tanja Simeonidis (Kirchheim/Hardtstr./ S), Michael Kubitza (Kirchheim / Hegenichstr./ S), Esther Zach (Studentenkinderkrippe-Studentenwerk / F), Frau Schulze und Frau LeGall (beide Wieblingen/Garderie Pierre et Marie Curie/ F), Eva Schmitt (Wieblingen/Karolingerweg / S), Petra Köster (Wieblingen/KiGa Viernheimer Weg / F), Diana Busch (Altstadt/Kanzleigasse / S), Manuela Souvard (Boxberg ? /Kiga St. Paul / F), Marion Riwotzki (? / Montessori Kiga / F), Roland Kersting (Kirchheim ?/ St. Georg – kath. Gem. St. Peter / F), Wolfgang Happe (Krabbelstube Humboldtstr.-Studentenwerk / F), Friederike Blaser (Neuenheim/Lutherstr / S), Claudia Geisla (Montessori-Krippe / F), Sibylle Klessen (Montessori-Kiga / F), Marcus Bouwhuis (Heuhüpfer e.V. / F), Christina Cornelius und Michaela Hollmann-Blatz (beide: Schlierbach/Jägerpfad / S), Anita Schwitzer (Weststadt/St. Hildegard / F), Armin Pfeiffer (Wieblingen/Kath. Kiga Kreuzstr. / F), Sabine Harig (Kita INF-Uni Studentenwerk / F), Caroline Hausdörfer (Kinderkrippe INF 685/Unigruppe / F), Marta Pi??? (Kita INF 159-Studentenwerk/ F), Stefanie Bauer (Weststadt/Phil.-Reis-Str. / S), Bea Land (Beruf + Kind e.V. „Die Wichtel“ / F), Jens Wodzak (Neuenheim/Lutherstr. u. Kita Neuenheim e.V. / S u. F), Jan Simon (? / F), Inka Roddewig-John (Neuenheim/Kath. Kiga St. Raphael / F), Stefanie Breitner (Kiga d. Studentenwerks Humboldtstr. / F), Angela Thiery und Anette Auberle (beide: Handschuhsheim/kath. Kiga St. Vitus / F), Ingo Praetorius (Krabbelstube Studentenwerk / F), Monika Schöcke (Südstadt:/Kath. Kiga St. Elisabeth / F) und Peter Diethard (Kita Studentenwerk Humboldtstr. / F).

„Freie“ = steht für alle nicht städtischen Einrichtungen, wie kirchliche, Montessori-, Waldorf-, Anthroposophische, Wald-, studentische und sonstige Kindergärten, Kindertageseinrichtungen, Kindertagesstätten, Krabbelgruppen, Elterninitiativen, private wie auch Firmen-Kinderbetreuungseinrichtungen.
„Kita“ = steht für jede Art und Form einer Kinderbetreuungseinrichtung.


Themen des Abends waren:
1. Vorstellungsrunde:

- Begrüßung und allgemeine Vorstellung durch Regina Wehrle, Vorsitzende des GEB
o Gründung eines Gesamtelternbeirates aller Heidelberger Kitas vor dem Hintergrund einer besseren Vernetzung, eines größeren Erfahrungs- und Informationsaustausches.
o Bisher gab es „nur“ einen GEB städtischer Kitas, dieser GEB entsendet derzeit zwei Vertreter in den Jugendhilfeausschuss, Ziel: langfristig paritätische Besetzung (Mitentsendungsrecht aller Elternvertreter).
o Der GEB der städtischen Kitas hat sich in den letzten Jahren zu einem gut organisierten und positionierten Gremium entwickelt. Die Arbeit sollte weitergeführt werden im Interesse der Kinder und ihrer Eltern aller Kitas in Heidelberg.


- Vorstellung der Elternbeiratsmitglieder aller Kitas (konfessionelle, freie, studentische, städtische und sonstige) in Heidelberg einschließlich U-3-Betreuung.


2. Themensammlung und Zusammenarbeit der Elternvertreter der städtischen und „freien“ Kitas

- Schon bei der Vorstellungsrunde wurde klar, dass es in den Heidelberger Kitas sehr verschiedene Strukturen, Rahmenbedingungen und Trägerinteressen gibt. So sehr die inhaltliche Vielfalt der Kitas wünschenswert ist und alle Eltern sich bewusst für bestimmte Einrichtungen entscheiden, Optimierungsbedarf hinsichtlich Personalausstattung, Gebühren/Beiträgen, Angebote, Öffnungszeiten, Wertevermittlung gibt es überall. Ein Erfahrungs- und Informationsaustausch ist deshalb nützlich und wertvoll.


3. Zusammenarbeit Elternbeiräte freie und städtische Kitas

- Themen, die angesprochen wurden:
o Umsetzung und Einführung der Bildungspläne bzw. des Orientierungsplanes für Kitas Baden-Württemberg in den unterschiedlichen Einrichtungen unter Berücksichtigung der trägertypischen Ausrichtung;
o Qualitätsoffensive in allen Einrichtungen und allen Altersgruppen (siehe im Anhang die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln);
o Bessere Information der Elternvertretungen bzw. Eltern in den Kitas hinsichtlich Fortbildungsmaßnahmen, -veranstaltungen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung und –entwicklung;
o Informationen über QUASI-Projekt (siehe Anlage);
o Informationen über Projekte und Fördermittel (einschließlich EU-Förderprogramme);
o Evtl. Landeszuschüsse;
o Unterschiedliche Gebühren und Kindergarten-Beiträge in den einzelnen Einrichtungen (Chancengleichheit!);
o Personalschlüssel/Personalausstattung in den einzelnen Einrichtungen;
o Ansprechpartner/innen bei den Trägern oder der Stadt zu bestimmten Themen/Fragen;
o Betreuungszeiten anpassen, ggf. erweitern;
o Stärkere Einbindung und Beteiligung der Elternvertreter;
o gemeinsam Forderungen formulieren gegenüber politischen Entscheidungsträgern und Trägern/Verwaltung (Erstellen eines Forderungskataloges);
o Defizit an Informationsmöglichkeiten  Lösungsmöglichkeit durch Internet-Seite / Einbindung des Gesamtelternbeirates (eigener Link?) in städtisches Internet-Angebot/Familienseite;
o Wunsch des sich neu etablierenden GEB: Gesprächstermin mit
OB Dr. Würzner im Rahmen seiner Familienoffensive (evtl. mit Bürgermeister Dr. Gerner, Dezernat für Familie, Soziales und Kultur und Frau Feldhaus, Leiterin des städtischen Kinder- und Jugendamtes).

4. Organisatorisches:
- Der Aufwand soll so gering wie möglich gehalten werden, von einer formellen Gründung im Rahmen eines Vereins wird abgesehen. Die Etablierung eines Gesamtelternbeirates aller Kitas in Heidelberg dient vorrangig dem Erfahrungs- und Informationsaustausch. Es gibt Ansprechpartner/innen für alle Elternvertreter/innen und Eltern (auch für die, die ihre Kinder noch nicht in einer Einrichtung haben, aber Hilfe und Informationen bei Elternvertretern suchen möchten):
o Steffi Breitner (E-Mail: steffibreitner@gmx.net); Einrichtung des Studentenwerks
o Bea Land (E-Mail: BeaLand@web.de), Beruf + Kind e.V. „Die Wichtel“
o Annette Auberle (E-Mail: Auberle@duden.de) , kath. Kiga St. Vitus
o Regina Wehrle (E-Mail: wehrle@mattes.de), städtische Kita Gaisbergstraße
o Diana Busch (E-Mail: dianabusch@gmx.net), städtische Kita Kanzleigasse.

- Treffen des GEB sollen ca. 3-4 Mal jährlich stattfinden. Denkbar wäre, dass wir uns verschiedene Gesprächspartner/Referenten einladen, wenn wir konkrete Themen erörtern wollen oder einzelne Arbeitsgruppen bilden.

5. Öffentlichkeitsarbeit:
- Pressemitteilung im Stadtblatt und auch in der RNZ: Gründung/Einrichtung eines Gesamtelternbeirates aller Kindertagesstätten in Heidelberg

6. Gesprächstermin mit Oberbürgermeister Dr. Würzner:
BITTE TERMIN unbedingt vormerken: Dienstag, 3. Juli 2007, ab 19:30 Uhr/20 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben. Der Termin wird unter Beteiligung von Bürgermeister Dr. Gerner und dem Geschäftsführer der Heidelberger Dienste, Herrn Schütte, stattfinden. (Hinweis: die Heidelberger Dienste gründen am 28.3.2007 - unter dem Schwerpunkt "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" - ein "Bündnis für Familie - Heidelberg").
Wir werden noch einen GEB-Sitzungstermin vor den Pfingstferien (vorauss. Montag, 14. oder 21. Mai) ansetzen und bitten um Unterstützung, damit wir einen Forderungskatalog erstellen können. Kreative Ideen sind uns dabei sehr willkommen.


Viele Grüße von Diana Busch (Protokoll), 18.03.2007 / Ergänzungen 22.03.07